Museum im
Salzburger Land

1. Juni bis 30. September

täglich, außer montags
von 10:00–16:00

Preise/Ermäßigungen:

  • Erwachsene: € 4,–
  • Kinder und Schüler (6 bis 18 Jahre): € 2,50
  • Gruppen ab 10 Personen: € 3,– pro Person
  • Kinder/Schülergruppen ab 10 Personen: € 2,- pro Kind/Schüler
  • Besuch mit Führung: zusätzlich € 50,–

Dauerausstellung zu Ehren „Nannerl“ Mozarts

Das Museum im Mozarthaus St. Gilgen am Wolfgangsee erzählt die Geschichte des ehemaligen Pfleggerichts und seiner berühmten Bewohner und bietet mit einer Kinderecke auch Unterhaltung für die Kleinen.

Das Mozartdorf St. Gilgen am Wolfgangsee war Heimat dreier Menschen, die das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart wesentlich geprägt und beeinflusst haben – hier arbeitete sein Großvater als Pflegrichter von St. Gilgen, hier wurde seine Mutter geboren und hierhin zog seine Schwester Maria Anna „Nannerl“ Mozart nach ihrer Heirat.

Das heutige Mozarthaus wurde 1720 von Wolfgang Nikolaus Pertl, dem Großvater Mozarts, erbaut und noch im gleichen Jahr am 25. Dezember kam hier Anna Maria Pertl auf die Welt. Nach dem frühen Tod ihres Vaters zog sie mit ihrer Mutter und Schwester nach Salzburg und lernte dort schließlich Leopold Mozart kennen. Aus ihrer Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen nur zwei das Säuglingsalter überlebten, Maria Anna genannt Nannerl und ihr jüngerer Bruder Wolfgang Amadeus. Nannerl Mozart wurde in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1751 in der Getreidegasse 9 in Salzburg geboren, ihr Bruder kam fünf Jahre später am 27. Januar 1756 zur Welt. Beide Kinder waren bereits in ihrer frühen Kindheit herausragende Musiker und gelten bis heute als Wunderkinder. Ihre erste Europareise prägte die beiden Ausnahmetalente sicherlich am meisten und dauerte drei Jahre. Sie führte die Familie Mozart an zahlreiche Fürstenhöfe, wo Leopold Mozart seine beiden Wunderkinder dem europäischen Hochadel präsentierte und er sich vor allem für seinen Sohn eine erfolgreiche Karriere als Musiker erhoffte.

Maria Anna „Nannerl“ Mozart heiratete nach vielen ereignisreichen Jahren im Jahr 1784 Johann Baptist von Berchtold zu Sonnenburg, den Pfleger von St. Gilgen und schenkte ihm drei Kinder, wobei nur ihr Sohn Leopold das Erwachsenenalter erreichte. Sie verbrachte 17 Jahre in St. Gilgen im Salzburger Land und zog nach dem Tod ihres Mannes 1801 wieder zurück nach Salzburg, wo sie bis zu ihrem Tod am 29. Oktober 1829 lebte.

Steckbrief

Name Maria Anna Walpurga Ignatia Mozart, spätere Freifrau von Berchtold zu Sonnenburg
Spitzname Nannerl
Geburtstag 30. Juli 1751
Geburtsort Salzburg
Todestag 29. Oktober 1829
Ruhestätte St. Peter in Salzburg
Ehemann Johann Baptist von Berchtold zu Sonnenburg (1736-1801)
Kinder Leopold Alois Pantaleon (1785-1840);
Jeanette (1789–1805); Maria Babette (1790–91)
Beruf Klavierlehrerin
Hobbys Tanz-, Musik- und Theaterveranstaltungen, Musizieren, Reisen